Welch ein Erfolg am vergangenen Wochenende bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Hannover: Alexander Kunz setzte mit perfekten Leistungen an den ersten vier Geräten den Titelfavoriten Radomyr Stelmakh aus Cottbus gewaltig unter Druck. Nach zwei Dritteln des Wettkampfs lag Kunz sogar an der Spitze des Teilnehmerfeldes.
Am Barren kosteten ihn kleine Fehler, die von den Kampfrichtern hart bestraft wurden, jedoch wichtige Punkte, sodass Stelmakh vorbeiziehen konnte. Ein Ausrutscher an Alexanders Paradegerät, dem Reck, brachte schließlich die Entscheidung zugunsten des vor zwei Wochen eingebürgerten Ex-Ukrainers.
Am Finaltag zeigte Alexander Kunz jedoch noch einmal eindrucksvoll, warum bei der Nominierung für die Europameisterschaften kein Weg an ihm vorbeiführen durfte. Als letzter Starter im Bodenfinale glänzte er mit schwierigen Sprüngen in herausragender Qualität und sicherte sich verdient die Goldmedaille. Auch an den Ringen überzeugte er mit einer sehr guten Übung und gewann die Silbermedaille hinter dem Gerätespezialisten Artur Sahakian.
Mit diesen Leistungen bestätigte der 23-jährige Neu-Ulmer seine Topform aus dem Vorjahr und baute seine beeindruckende Medaillensammlung bei Deutschen Meisterschaften seit 2023 auf drei Gold-, fünf Silber- und eine Bronzemedaille aus.
Am Montag nach den Finals folgte schließlich die Bestätigung: Bundestrainer Jens Milbradt nominierte Alexander Kunz als ersten Turner des TSV Pfuhl für ein internationales Großereignis. Statt Sommerurlaub steht nun ein Vorbereitungslehrgang im Bundesleistungszentrum Kienbaum auf dem Programm. Die Turn-Europameisterschaften finden vom 19. bis 23. August im kroatischen Zagreb statt.
Der TSV Pfuhl gratuliert Alexander Kunz und seinem Trainer Rolandas Zaksauskas ganz herzlich zu den herausragenden Deutschen Meisterschaften und wünscht beiden viel Erfolg und gutes Gelingen bei der Europameisterschaft in Zagreb!
Mannschaft AK 9, v.l. Matilda Dominkovic, Lia Kügler, Luise Höhe und Nives Dominkovic
Mannschaft AK 8, v.l.: Lara Bäuml, Lou Thanner, Vittoria Schmidtmann und Diana Holzmann
Augustina Kunz, AK 7
Bayern Cup, v.l. : Emilia Hartmann, Emily Baumgart und Mariella Salzmann
Am letzten Septemberwochenende zeigten die Turnerinnen des TSV Pfuhl bei den Bayerischen Mannschaftsmeisterschaften in Donaustauf bei Regensburg durchweg starke Leistungen. Sieben Nachwuchsathletinnen gingen in den Altersklassen 7 bis 9 an den Start und konnten mit sauber geturnten Übungen überzeugen.
Bei den Jüngsten in der Altersklasse 7 unterstützte Augustina Kunz das Team des TSV Nördlingen, welches sich den dritten Platz auf dem Treppchen erturnen konnte. Besonders groß war die Freude über einen weiteren 3. Rang, welchen sich die AK 8 Mannschaft des TSV Pfuhl mit Lara Bäuml, Vittoria Schmidtmann, Lou Thanner und der Gastturnerin Diana Holzmann aus Günzburg erkämpfen konnte. Ausschlaggebend für diesen Erfolg war ein fehlerfreier Durchgang aller vier Mädchen am Schwebebalken.
Nur knapp am Podest vorbei schrammten die 9-jährigen Turnerinnen Matilda und Nives Dominkovic, Luise Höhe und Lia Kügler (10 Jahre, ebenfalls TV Günzburg). Als eines der jüngsten Teams erreichten sie in der AK 9 – 11 einen respektablen vierten Platz.
Die Trainerinnen Pia Meier und Ursula Wolfgang zeigten sich sehr zufrieden: „Herausragend war für mich heute, dass sämtliche Turnerinnen des TSV die erforderliche Punktzahl erreichten, um beim Test für den Talentsichtungs- bzw. Landeskader teilnehmen zu dürfen,“ so Wolfgang.
Ebenfalls in Donaustauf wurde der Bayern Cup in der Leistungsklasse 2 ausgetragen. Auch hier ging der TSV Pfuhl mit fünf Turnerinnen an den Start. Einen tollen Wettkampf zeigte die Jüngste: Die elfjährige Emily Baumgart begeisterte vor allem am Boden und Schwebebalken mit sehr ausdrucksstarken Übungen, für die sie jeweils mit den Höchstnoten in ihrer Altersklasse bewertet wurde. Am Ende bedeutete dies den obersten Platz auf dem Podest und einen Pokal für den Sieg.
Mariella Salzmann und Emilia Hartmann konnten sich unter 34 Teilnehmerinnen die Plätze 8 und 16 sichern – der ein oder andere kleine Fehler verhinderte ein noch besseres Abschneiden. Gleiches galt für Clara Burmann und Lotte Klaus, in der Altersklasse 14/15 belegten sie die Ränge 8 und 9.
Ende August war es soweit: Die 8-jährige Vittoria, Gewinnerin der Bayerischen Meisterschaft im Turnen in ihrer Altersklasse, durfte zum Lehrgang des Deutschen Turnerbundes für junge Turnerinnen und junge Trainer*innen ins Bundesleistungszentrum nach Frankfurt anreisen. Bereits im April diesen Jahres hatte die Meisterschaft stattgefunden und die TSV Turnerin war die erste Pfuhlerin, die jemals einen Landesmeistertitel im Mehrkampf erringen konnte – es folgte die Einladung an den Main.
Gemeinsam mit den Landesmeisterinnen der AK 8 und 9 aus allen Bundesländern absolvierte sie vom 29. – 31. August vier spannende Trainingseinheiten an drei Tagen.
Auf die Frage, wie es denn beim Lehrgang gewesen sei, antwortete Vittoria mit einem schlichten “gut“, strahlte dabei aber übers ganze Gesicht. Ihre Trainerin, Pia Meier (19) verriet ein bisschen mehr: ihr Schützling war mit Feuereifer am Start, traute sich ohne zu zögern an neue, schwierige Elemente heran und präsentierte sich prima im Kreis der besten Nachwuchsturnerinnen Deutschlands der AK 8 und 9.
Bei den Finals 2025 in Dresden, einer großen Multisportveranstaltung, fanden am vergangenen Wochenende die Deutschen Meisterschaften im Gerätturnen statt. Mit dabei: Alexander Kunz, 22 Jahre alt – und in Topform.
Der Pfuhler Turner sicherte sich zweimal Gold (an den Ringen und am Reck), Silber im Mehrkampf sowie Bronze am Pauschenpferd. Eine herausragende Leistung, zu der der TSV-Vorstand und die Abteilungsleitung Turnen herzlich gratulieren!
Alexander überzeugte in einem hochkarätigen Teilnehmerfeld mit starkem sportlichen Können an allen Geräten. Besonders am Reck setzte er ein Ausrufezeichen: mit sauberer Technik, präziser Ausführung und einer perfekten Landung.
Nur am Barren und am Boden verpasste er eine weitere Medaille. In beiden Fällen hieß es Rang 4 – knapp am Siegertreppchen vorbei.
Seit seiner Kindheit turnt Alexander in Pfuhl unter Trainer Roland Zaksauskas. Mit ihm arbeitet er auch bereits jetzt an neuen Elementen für 2026. Auf die diesjährige WM-Qualifikation verzichtet er übrigens nach Absprache mit dem Bundestrainer. Der Blick ist bereits auf das kommende Jahr gerichtet.
Der TSV Pfuhl wünscht weiterhin ganz viel Erfolg – namentlich Jürgen Mohn, Johannes Stingl, Martin Salzmann und Michael Wolfgang!
Der Einzug ins „neue“ Turnzentrum hat sich in diesem Sommer zum zehnten Mal gejährt. Das runde Jubiläum wurde Ende Juni, am 28.06.2025, dementsprechend gebührend gefeiert. Für alle Vereinsmitglieder und die interessierte Öffentlichkeit bestand die Möglichkeit, einen spannenden Einblick in den stattfindenden Sportbetrieb zu bekommen.
So wurde am Jubiläumstag ordentlich geturnt. Und neben dem bunten Showprogramm gab es auch Speisen und Getränke für die Anwesenden.
Zudem wurde das Eugen Egle Turnzentrum – Pfuhl offiziell vom Bayerischen Turnverband als Regionalstützpunkt bestätigt und um ein weiteres Jahr verlängert.
Ein rundum schöner Tag! Die Turnabteilung hat sich über die zahlreichen Besucher sehr gefreut – auf die nächsten sportlichen 10 Jahre!
Die Turnabteilung lädt zur Mitgliederversammlung ein:
Am Dienstag, den 25.02.2025, um 19:30 Uhr, im Museumsstadel Pfuhl.
Die Tagesordnungspunkte können diesem PDF-Dokument hier entnommen werden.
Anträge zur Tagesordnung müssen der Abteilungsleitung schriftlich (turnen@tsvpfuhl.de) spätestens eine Woche vor dem Versammlungstermin eingereicht werden.
Am heutigen Samstag (28.09.2024) beginnt für die Turner des TSV Pfuhl die neue Bundesligasaison. Der Gegner ist kein geringerer als der amtierende Deutsche Meister KTV Straubenhardt. Dessen Kader ist gespickt mit aktuellen und ehemaligen Nationalturnern, während beim TSV Pfuhl das mit Abstand jüngste Team der Liga an den Start gehen wird.
Nach dem Abgang von Alexander Kunz und Florian Reindl und dem Karriereende von Linus Mikschl haben nun auch Dominik Fett und Timo Rister bekannt gegeben, dass sie aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung stehen. Zu allem Überfluss laborieren die bundesligaerfahrerenen Sportler Leo Meier und Julian Hechelmann an Verletzungen am Handgelenk und der Schulter, sodass am Ende die Jüngsten in die Bresche springen müssen:
Simon Häußler (15), Tom Meier (16), Erik Wiederhold (17), Jakob Scharff (18) und Sven Wolfgang (22) heißen die 5, die sich am ersten Wettkampftag dem übermächtigen Gegner aus dem Nordschwarzwald entgegenstellen. Unterstützt werden sie von den beiden Litauern Gytis Chasazyrovas (20) und Robert Tvorogal (29).
Zu gewinnen wird es kaum etwas geben und dennoch ist es bemerkenswert, dass der TSV Pfuhl immer noch eine Mannschaft aus im Verein ausgebildeten Sportlern an den Start bringen kann.
Für diese geht es zum einen darum, Erfahrungen zu sammeln. Und zum anderen darum, es zu genießen, gegen die besten Turner Deutschlands antreten zu dürfen.
Am Ende sollte zählen, dass jeder mit seiner Leistung zufrieden sein kann, unabhängig davon was das Scoreboard sagt. Die Jungs haben es absolut verdient, unterstützt zu werden – und sie freuen sich über jeden, der das tut.
Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der Turner am letzten Juniwochenende stellte der TSV Pfuhl mit insgesamt 6 Startern einmal mehr das größte und am Ende auch erfolgreichste Kontingent des Bayerischen Turnverbandes:
Gemeinsam konnten Phinyo und Tom insgesamt 6 Finalplätze ergattern: Tom hatte am Barren schon die Hand an der Bronzemedaille – stürzte dann aber leider beim Abgang, sodass es nur für Rang 6 reichte. Dieselbe Platzierung war es am Sprung. Gegen starke Konkurrenz an den Ringen und am Reck sprangen immerhin zwei fünfte Plätze heraus.
Die ersehnte Medaille gab es schließlich im vorletzten Finaldurchgang des Tages: Mit hervorragenden 13,0 Punkten sicherte sich Phinyo Brick die Silbermedaille am Boden. Kurz zuvor hatte er noch denkbar knapp die Bronzemedaille am Sprung verpasst. Umso größer war die Freude bei der gesamten Pfuhler Delegation über den gewonnenen Vizemeistertitel. Auch Phinyo darf sich nun berechtigte Hoffnungen auf einen Platz im Bundeskader machen. Die Entscheidungen darüber fallen in den nächsten Wochen. Die Daumen sind gedrückt!
Fotograf: Andreas Theimer
(Instagram: @licht_ball)
Er wurde als einer von 3 Ersatzturnern für die Olympischen Spiele in Paris benannt: die Rede ist von Alexander Kunz.
Mit zwei starken Qualifikationswettkämpfen, Platz 7 bei den Finals in Frankfurt und Platz 6 bei der zweiten Olympiaqualifikation in Rüsselsheim, turnte sich Kunz vom TSV Pfuhl ins erweiterte Olympiaaufgebot. Sollte in den nächsten Wochen für die Deutschen Turner alles nach Plan laufen, werden in Paris dann Andreas Toba, Lukas Dauser, Nils Dunkel, Pascal Brendel und Timo Eder an den Start gehen.
Alexander wurde neben Milan Hosseini und Glenn Trebing als einer von 3 Ersatzturnern benannt. Trotz eines Absteigers am Pferd, erzielte er erneut eine persönliche Bestleistung im Mehrkampf und arbeitete sich mit 79,65 Punkten nah an die magische 80-Punkte-Marke heran. Herausragend waren seine 14,10 Punkte am Barren, was der zweitbesten Wertung an diesem Gerät entsprach.
Vor dem Hintergrund der erst kürzlich überstandenen Knieverletzung ist diese Leistung gar nicht hoch genug zu würdigen und stimmt zuversichtlich für die kommenden Aufgaben. Und auch wenn eine tatsächliche Teilnahme in Paris eher unwahrscheinlich ist, ist die Aufnahme in den Kreis der möglichen Ersatzturner ein riesiger Erfolg für Alexander Kunz. Gratulation!
Foto: Frank Debacher, www.fdpicture.com
Am ersten Juniwochenende fanden die Deutschen Jugendmeisterschaften im nordhessischen Schauenburg-Hoof statt. Mit dabei: Sarah Rauscher vom TSV Pfuhl, die sich durch einen fehlerfreien Mehrkampf beim Spieth Cup zum dritten Mal in Folge für den großen Wettkampf qualifizierte. Sie konnte sich vor Ort mit Turnerinnen des Jugendnationalkaders messen, die vor einigen Wochen noch bei den Europameisterschaften angetreten waren.
Am Ende war Sarah die zehntbeste Athletin der Altersklasse 15 in Deutschland. Ganz besonders bejubelt wurde die Qualifikation für das Finale am Schwebebalken. Leider konnte die Pfuhlerin die Sicherheit, die sie sonst an diesem Gerät auszeichnet, am zweiten Tag nicht ganz ausspielen, so dass sie schließlich den Wettkampf mit Platz 6 beendete.