Mit Feuereifer dabei: „Starke Senioren“-Kursteilnehmer üben mit einem Schaumgummi-Stock das Abwehren eines Stockangriffs. In der Bildmitte Kursleiter Dr. Hans Jürgen Ott, links im Hintergrund Trainer Rainer Kotz.
Es war ein ganz neues Sportangebot, das nach fünf Kurseinheiten erfolgreich zu Ende gegangen ist: Eine Kombination aus Fitnessprogramm und Selbstverteidigungselementen, angepasst an die Anforderungen von Frauen und Männern im Seniorenalter.
„Starke Senioren“ – das war das Zielbild des Trainings im Pfuhler Kampfsportzentrum, organisiert und durchgeführt von der Abteilung Taekwondo. Die Teilnahme war kostenlos; die Finanzierung erfolgte durch die Neu-Ulmer Stiftung Helfen mit Herz.
Die 13 Teilnehmer sollten mentale und körperliche Stärke sowie Selbstbewusstsein aufbauen. Durch einfache Übungen wurde typischen Gesundheitsrisiken von älteren Menschen entgegengewirkt – etwa im Bereich Sturzprophylaxe, Reaktionsfähigkeit und Gleichgewicht. Zudem vermittelte der Kurs, wie man Bedrohungen, Belästigungen und Gefährdungen durch andere Personen selbstbewusst und effektiv entgegentreten kann. Nicht zuletzt sollte das sportliche Angebot Spaß an der Bewegung wecken und das allgemeine Wohlbefinden verbessern.
Dass die Kursziele erreicht wurden, zeigt eine Auswertung mittels Feedback-Fragebogen. Die Zufriedenheit mit der Trainingsstätte und den zwei Trainern – beides erfahrene Seniorentrainer und Kampfsportler – war durchweg hoch. So hoch, dass sich zwei Drittel der antwortenden Teilnehmer wünschen, dass das Konzept künftig als reguläres Sportprogramm der Taekwondo-Abteilung beim TSV Pfuhl weitergeführt wird. Damit wurde auch ein Förderziel der Stiftung erreicht: Die nachhaltige Stärkung des Gemeinwohls durch Hilfe zur Selbsthilfe.