Die fantastischen 4: Neue Trainer beim Tischtennis

Herzlichen Glückwunsch an (v.l.n.r.) Bernd Aigner, Özgür Ugur, Sabrina Lehrle, Peter Hirner

Seit Anfang Juli freut sich die Tischtennisabteilung über vier neue, frisch gebackene Jugendtrainer*innen. Eine enorm wichtige Teamerweiterung, denn: vor allem im Hinblick auf die stetig wachsende Mitgliederzahl bei der Jugend, ist nun auch künftig ein zielgerichtetes Trainingsangebot gesichert.

In einer zweitätigen Schulung konnten die TSV-Sportler die „D“-Trainerlizenz erwerben:

Bernd Aigner und Peter Hirner haben den Verein bereits als Tischtennis-Abteilungsleiter bzw. Kassierer maßgeblich unterstützt und erweitern nun ihren Aufgabenbereich als Trainer.

Özgür Ugur und Sabrina Lehrle erlernten das Tischtennisspielen zunächst in einem anderen Verein, sind aber vor einigen Monaten nach Pfuhl gewechselt. Das Tolle daran ist, dass sie sich bereits nach dieser kurzen Zeit dazu bereit erklärten, den Trainerlehrgang zu absolvieren und die Sportabteilung aktiv mitzugestalten. Und: Mit Sabrina ist nun endlich auch eine TrainerIN mit an Bord.

Nach der Sommerpause im August kann es also bestens aufgestellt mit dem Tischtennis weitergehen – mit einer hoffentlich regen Trainingsteilnahme bei den Jugendlichen.

Fußball: Neue Saison, neue Liga, neue Trainer

Neuer Fußball-Trainer: Sven Küchle

Abstieg in die Kreisliga B: Vertreten in der untersten Fußball-Liga waren die Pfuhler Aktiven das letzte Mal vor 17 Jahren. Unter Trainer Sebastiano „Nello“ Testa schafften sie aber in der Saison 2004/2005 den Aufstieg. Teil der Meister-Mannschaft damals war auch Sven Küchle. Der 39-jährige Familienvater übernimmt jetzt die Zügel bei den Aktiven und folgt Werner Stutzmann auf dem Trainerstuhl.

Sven, du warst als Spieler beim TSV und wirst nun Trainer. Seit wann bist du überhaupt schon in Pfuhl und wie fühlt es sich an, als ehemaliger Spieler jetzt Cheftrainer zu werden?
Seit 1991 bin ich im Verein. 2013 musste ich aus gesundheitlichen Gründen aufhören selber Fußball zu spielen und seitdem bin ich Co-Trainer. Es ist mir eine große Ehre, dass ich das machen darf. Es erfüllt mich mit Stolz und ich freue mich auf die Arbeit als Trainer.

Die vergangene Saison endete mit dem Abstieg in die Kreisliga B. Wie verlief die Saison rückblickend, was lief schief?
Die Saison verlief sehr schlecht. Wir hatten zu viele Verletzte und Corona-Ausfälle. Leider fehlte uns auch ein richtiger Torhüter. Bis Oktober hatten wir keinen und dann ging Jonas Hillmann zur Bundeswehr. Wir brachten keine Stabilität in die Mannschaft.

Welche Veränderungen gibt es in der Mannschaft? Gibt es Neuzugänge, Abgänge?
Wir haben mit Martin Sagert und Jorge Almeida leider zwei Pfuhler Urgesteine, die uns aus persönlichen Gründen verlassen werden. Sener Berber wechselt wohnortbedingt.

Aus der A-Jugend kommen neun Spieler zu uns. Wir freuen uns sehr auf diesen Nachwuchs. Zudem wechseln zwei alte Bekannte wieder zurück zum TSV Pfuhl: Luke House (TSF Ludwigsfeld) und Max Göttler (SV Grimmelfingen). Mit Daniel Gschwendtner begrüßen wir einen ehemaligen Spieler des FKV Neu-Ulm bei uns.

Wie wird sich das Trainerteam in Zukunft aufstellen?
Neben mir wird Vadim Buzkich als Co-Trainer für die erste Mannschaft verantwortlich sein. Für die zweite Mannschaft wird Florian Miller das Traineramt übernehmen und hier von Thomas Schrade unterstützt.

Du warst lange Zeit Trainer der 2. Mannschaft. Gibt es etwas, das du von den vorherigen Trainern lernen konntest? Was möchtest du persönlich jetzt ändern?
Ich habe mir mit Sicherheit von jedem Trainer etwas Positives oder Negatives angeschaut. Ich möchte jetzt aber meinen eigenen Weg gehen. Um erfolgreich zu sein, müssen wir alle – Abteilungsleitung, Trainerteam, Spieler – an einem Strang ziehen. Ich möchte den Jungs wieder Freude am Fußball spielen geben, denn dann kommt der Erfolg von ganz alleine.

Welche Ziele hast du für die neue Saison? Ist der direkte Wiederaufstieg ein Thema?
Wir versuchen bis zum letzten Spieltag oben mit zu spielen und werden sehen, wohin das für uns reicht.

Im Interview: Die neue Leichtathletik-Übungsleiterin Romy

Romy voll und ganz in ihrem Element!

Was lange währt, wird endlich gut… Und so konnte die Abteilung Leichtathletik nach langer, händeringender Suche freudig eine neue Übungsleiterin im Team willkommen heißen: Romy Boardman ihr Name. Uli Heß stellt sie in einem Interview vor.

Was bedeutet Sport, insbesondere Leichtathletik für Dich?
Seit meiner Kindheit begleitet mich die Leichtathletik. In meiner Jugend habe ich beim SC Riesa trainiert, meine Spezialitäten waren Hürdenlauf und Hochsprung, in dem ich auch Sachsen Meisterin wurde. Mit Beginn meiner Ausbildung musste ich leider den Kader verlassen, aber die Leichtathletik war immer ein Teil von mir.

Wie bist Du denn auf unsere Abteilung und unseren „Notstand“ aufmerksam geworden? Was hat denn letztlich zu Deiner Kontaktaufnahme mit uns geführt?
Ich wohne in Pfuhl und habe den Newsletter des TSV gelesen. Darin wurde von einem Übungsleitermangel in Eurer Abteilung berichtet und ich habe gleich Kontakt aufgenommen und mein Interesse bekundet.

Das war eine sehr gute Idee! Was wünschst Du Dir für die Zukunft?
Ich hoffe, dass eines meiner Kinder in meine sportlichen Fußstapfen tritt.

Darüber würden wir uns auch sehr freuen. Vielen Dank, dass Du Deine Erfahrung mit unseren Grundschülern teilst, für Deinen Einsatz in der Leichtathletikabteilung und das Gespräch!

 

Im Übrigen hat Uli Heß nicht nur dieses Interview geführt, sie ist neben Renate Riedel-Beyschlag neuerdings auch offizieller Vereinscoach des Programms „Beweg Dich schlau!“. Diese Kampagne wurde Ende letzten Jahres vorgestellt vom Innen- und Sportministern Joachim Herrmann, Ski-Superstar Felix Neureuther und Vertretern des Bayerischen Landes-Sportverbands. Ziel ist es, nicht nur die körperliche Bewegung sondern auch sportübergreifend die kognitiven Fähigkeiten bei Kindern zu fördern. Uli und Renate wurden für den TSV Pfuhl für dieses Programm ausgebildet und bringen Grundschulkindern nun die „schlaue Bewegung“ bei. Ausgestattet sind sie bei diesem Vorhaben mit den Materialien der Bayerischen Sportjugend (BSJ).